Axel Burkhardt

In seinem kabarettistischen Amüsierprogramm „Die Kunst des Unfugs“ behandelt der ausgewiesene Sprachspieler Axel Burkhardt Alltags-Skurilitäten, philosophische Betrachtungen, Persönliches und authentisch Erlogenes, oft am Rande des Absurden.

Animiert durch die Zusammenarbeit mit dem satirischen Dichter Axel Marquardt, dessen Texte er vertonte und auf der Bass-Gitarre begleitete, begann der Axel Burkhardt, sich dem Verfassen eigener Texte, Lieder, Gedichte und Wortspiele zu widmen.

Virtuos, melancholisch, verschmitzt und verspielt trägt der gelernte Jazz-Bassist und erfahrene Poetry-Slammer, ehemaliger Mitarbeiter der Textschmiede des Hamburger Alma Hoppe Lustspielhauses, seine Verse, Basspoeme, Abhandlungen und Traktate vor.

Inhalt und Präsentation erinnern dabei gelegentlich an so unterschiedliche Wortkünstler wie Ernst Jandl, Karl Kraus, Peter Rühmkorf oder Heinz Erhardt.

Freuen wir uns auf einen kurzweiligen und höchst amüsanten Abend mit Wort und Musik.

Kartenbestellung vorzugsweise per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com. Platzreservierung inbegriffen.
Näheres unter 0172 4049762 (Bärbel Krämer).

Für die Durchführung des Konzertes werden die am Veranstaltungstag geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zugrunde gelegt. Bitte beachten Sie unseren Hinweis auf den vorübergehenden „Corona-Aufschlag“ auf der Startseite.

Historische Fotos

„Was sucht eine „Landratte“ aus der Rheinebene in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts an „unseren Küsten“ in Norddeutschland? Suche nach einer Antwort, die ohne Ergebnis blieb.

Dr. Jürgen Steidinger; „Nachdem ich mich mit 50 entschlossen hatte, nochmal was anderes zu machen, ließ ich mich als Kinderarzt in Hamburg beurlauben, um mich der humanitären Hilfe und Arbeit in Hamburgs Partnerstadt Leon/Nicaragua zu widmen.

Vor meiner Abreise entdeckte ich im Keller meines Elternhauses im ‚Badischen‘ eine total verstaubte Kiste mit etwa 200 fotografischen Glasplatten (Negative) unterschiedlicher Motive und eben vielen Bildern von Norddeutschland mit Schiffen, Ewern, Werften, Wasser.

Soweit festzustellen, stammen diese Glasplatten von meinem Großvater, der neben seinem Beruf außerdem Heimatdichter, Astrologe und Fotograf war.

 

Die Bilder sind entlang der Küste, alle zwischen 1926 und 1928 mit einer ‚Plattenkamera‘ aufgenommen, sie sind meist klar beschriftet und gut erhalten. In mühevoller Kleinarbeit konnte ich Reproduktionen machen und diese dann am Computer bearbeiten, so dass daraus diese Ausstellung möglich wurde.

 

Nach meiner Rückkehr 2016 nach Hamburg gründeten wir  den gemeinnützigen Verein „Kinderträume – Sueños de Niños“ e.V., um zwei Projekten für Kinder in Not in unserer Partnerstadt Leon/Nicaragua zu helfen.

 

„Chavaladas“ – ehemals drogenabhängige Straßenkinder und „Niños del Fortin“, Kinder, die im Müll der Stadt wühlen, um mit ihren Familien zu überleben. Diese Projekte machen seit über 20 Jahren eine sehr erfolgreiche Arbeit. Näheres dazu auf unserer webseite: www.kitra-kindertraeume.org und gern auf Anfrage. Neben den  Spenden wird KITRA sehr effektiv durch die Senatskanzlei der FHH unterstützt.

 

Mit der Ausstellung  in der Kunstkate Volksdorf können sowohl Bilder als auch Postkarten zu diesen Motiven erworben werden. Der Erlös geht nachweislich sowohl an  die Flüchtlingskinder der Ukraine als auch an die notleidenden Kinder der Projekte in Leon/Nicaraga.

Für Nachfragen usw.: Dr. Jürgen Steidinger Tel. 0174 9064934

Tag des offenen Denkmals 10.-12.9.2021

Der KulturKreis dieKate e.V. stellt das 2014 und 2015 aufwendig sanierte ehemalige Ferck’sche Landarbeiterhaus im Rahmen dieser Veranstaltung vor.  Fachleute sind nach Absprache  bereit, durch das Haus zu führen. Anmeldung ist unbedingt erforderlich, am besten per Mail  an kunstkate.volksdorf@googlemail.com.

Geplant ist ein buntes Rahmenprogramm mit Kunsthandwerk, Kulinarischem und Musik.

Ein besonderes Highlight erwartet Sie auch am dritten Veranstaltungstag.  Celtic Sense möchte dazu beitragen, die besondere Atmosphäre von Haus und Hof zu vermitteln.
Die liebevoll ausgewählten Lieder und Balladen handeln von den kleinen und großen Schwierigkeiten im Leben . Und als Mittel gegen zu viel Liebesleid und Schwermut spielt Celtic Sense frische, kraftvolle Tanzstücke – Reels, Jigs, Polkas, Slow Airs zeugen von  der unverwüstlichen, irischen Lebensfreude.

Celtic Sense – das ist mehrstimmiger Gesang, begleitet von irischer Bouzouki oder Gitarre, sowie mit Fiddle gespielte Instrumentalstücke, unterstützt von Kontrabass und Cajon.

 

Barbara Batanovics – Gesang, Kontrabass
Stefan Igelmann – Gesang, Fiddle, irische Bouzouki, Gitarre
Klaus Timpert – Cajon, Schlagzeug, Backgroundgesang

 

Der KulturKreis dieKate e.V. hofft auf Sie und dass die Begeisterung für dieses Kleinod am Rande Volksdorf Sie ermutigt, zum Erhalt des Denkmals beizutragen.

 

Herzlich willkommen!

 

Markus Baltensperger „PUR“ LIVE

Heute Abend steht der Sänger, Gitarrist und Komponist Markus Baltensperger auf unserer virtuellen Bühne.

Mehr dazu in der  ➤Volksdorfer Zeitung

Geprägt von der großstädtischen Musikvielfalt Los Angeles zog es ihn schon bald in die Musikmetropole Hamburg.

„Ich spiele eigene Stücke und Coversongs, singe Texte mit Tiefgang und erzähle Geschichten aus meinem Leben in dieser besonderen Zeit.
Erst jetzt wird es einem richtig bewusst, wie selbstverständlich für uns Kultur und Liveauftritte waren“, sagt Markus Baltensperger, der schon mit Al Jarreau, Nena, Nick Wilder, Bonny Ferrer und Trixi Delgado auf der Bühne stand: „Musik ist mein Leben – Hobby, Beruf und Berufung. Ich freue mich darauf, trotz der besonderen Gegebenheiten, auftreten zu können.“

Parallel zu seiner künstlerischen Profession entwickelte sich seine zweite Liebe: die Tätigkeit als Musikproduzent im eigenen Tonstudio „Baltenspergermusic“.

2007 erschien sein Debutalbum „Classic Covers“ mit rein akustischen Instrumenten, das auch in den USA ein Verkaufserfolg wurde. Sein zweites Album „Best of Two Worlds“ mit eigenen Songs ist 2010 erschienen. Das vierte Album wird derzeit produziert.

Markus Baltensperger spielt ohne Vor-Ort-Publikum nur vor Kameras live und interaktiv in der Kunst Kate Volksdorf. Sofern die Corona Bestimmungen sowie das Wetter es bis dahin zulassen, wird es ein Präsenzkonzert im Hof der Kunst Kate.

Los geht’s um 19:00 Uhr

Näheres auch mobil unter 0172 4049762 (Bärbel Krämer)
kunstkate.volksdorf@gmail.com

Nicht leicht gemacht hat es sich das Team der KunstKate, ist aber angesichts der Pandemie zu dem Entschluss gekommen, den KatenMarkt am 7./8. November abzusagen.

 

Beim Besuch der KunstKate gelten die aktuellen Corona bedingten Vorsichtsmaßnahmen, dazu gehört auch das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Herzlich willkommen und: bleiben Sie gesund!

 

Guntis Lauders Inguna Laudere

Guntis Lauders Objekt

Mittwoch, 13. November 2019 – Vernissage !
23. Sonderausstellung mit Schmuck aus Riga. Die Ausstellungen von Guntis Lauders und Ehefrau und Muse Inguna haben eine lange Tradition in der KunstKate, schon in der “galerie unikat“, dem “Vorläufer“ der Kate.  Die unerschöpfliche Kreativität spiegelt sich in den Schmuckstücken wider.

Am Eröffnungsabend ist das Künstler-Ehepaar vor Ort und berät Sie bei der Gelegenheit gerne beim Entdecken Ihres Unikats.
Bis zum 19.11. , täglich 11-18 Uhr, können die Arbeiten  in der KunstKate bewundert, anprobiert und natürlich käuflich erworben werden.

Wer einen Schmuckkurs bei Guntis Lauders  wahrnehmen möchte, hat dazu die Gelegenheit am Samstag, den 15. und Sonntag, den 16. November.

Cordula Sauter, Akkordeon

„Der Kartoffelkäfer und die Sehnsucht“

Europa an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert: Der Kartoffelkäfer sorgt für Hunger, der Krieg nimmt den Frauen ihre Männer, in Russland gibt es Pogrome gegen Juden. Diese allgemeine soziale und politische Ausgangslage greift die Akkordeonistin und Schauspielerin Cordula Sauter in ihrem Programm auf und gibt ihr Ausdruck in drei individuellen Frauenschicksalen. Die persönlichen Geschichten dieser Frauen werden miteinander verwoben und getragen von der Musik: dem Tango, der Musette und dem Klezmer.

 

Ende des 19. Jahrhunderts erreicht der Kartoffelkäfer Europa und verwüstet über weite Landstriche die Ernte. Hunger und Verzweiflung breiten sich aus. Gleichzeitig wirbt Argentinien um Kaufleute und Handwerker aus Europa. Gelegenheit für Franz von der Schwäbischen Alb, die Auswanderung zu wagen. Zurück bleibt Marie, die er noch schnell geheiratet hat und bald nachholen möchte. Es kommt anders: Über Jahre bleiben ihr nur seine Briefe. Sie erzählen von den Schwierigkeiten, die Franz in der neuen Heimat hat, davon, wie schwer es ist, eine Arbeit und Land zu finden, und von dem Heimweh, das ihn plagt.

 

Auch der Verlobte von Marie, einem jungen Mädchen aus der französischen Auvergne, wandert aus nach Argentinien. Im Gegensatz zu Franz lässt er nie wieder von sich hören. Nach einem Jahr verschlägt es Marie auf der Suche nach Arbeit nach Paris. Sie haust in einer Baracke und in ihrer Not bleibt ihr nur ein Weg – der in die Prostitution. Kurzzeitig flackert neues Glück auf. Sie lernt einen Akkordeonisten kennen, aber der Erste Weltkrieg nimmt ihr auch diesen. Schließlich trifft Marie einen Dritten: Pierre, der Mann mit dem sie wunderbar tanzte. Doch auch ihn verliert sie erst einmal aus den Augen.

 

Die russische Jüdin Miriam ist glücklich verheiratet. Sie und ihr Mann Elias leben die jiddische Tradition. Doch auch ihr Glück ist nicht von Dauer: Zar Alexander III. sorgt für die systematische Vertreibung der Juden aus Russland. Und so macht sich Elias auf, um zu Fuß nach Palästina zu gelangen und dort für seine Familie ein neues Leben aufzubauen. Zurück bleiben für Jahre Miriam und fünf Kinder. Das sechste trägt sie bereits unter dem Herzen.

 

Eintritt: 15 Euro inkl. Platzreservierung.

Karten gibt es im KatenLaden, Bestellung gerne auch per mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com

„Sommervögel“

Inszenierung des Lebens der Maria Sibylla Merian (1647-1717)

„Später habe ich dann bemerkt, dass alle die schönen Tag- und Nacht-Schmetterlinge aus Raupen entstehen. Ich habe deshalb alle Raupen, die ich finden konnte, gesammelt, um ihre Verwandlung zustudieren.“

 

Maria Sibylla Merian, eine außergewöhnliche Malerin, Geschäftsfrau, Naturforscherin, Mutter und Reisende, die sich von Kindesbeinen an im 17. Jahrhundert der Naturforschung und der Kunst verschrieben hatte, im Alter von 52 Jahren zu ihrer Expedition ins ferne Surinam aufbrach, in die holländische Kolonie, wo sie sich auch mit dem Leben der schwarzen und indianischen Sklaven auseinandersetzte.

 

Idee und Bühneninstallation: Waltraut Biester
Text und Darstellung: Viktoria Meienburg
Flöteninterpretationen und Improvisationen: Angelika Schmidt
Kostüm: Helga Schütt-Sodjinou

 

gefördert vom Bezirksamt Wandsbek

 

Eintritt: 15 Euro inkl. Platzreservierung, Karten gibt es im KatenLaden, Bestellung gerne auch per mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com

Die „Sülze-Unruhen“

Viele Ereignisse jährten sich in den letzten Monaten zum hundertsten Mal: das Ende des ersten Weltkrieges und des Kaiserreiches, freie Wahlen in Deutschland auch für Frauen, die Gründung der ersten deutschen Demokratie. Für Hamburg bildeten die „Sülze-Unruhen“ in der letzten Juni-Woche des Jahres 1919 den Schlusspunkt dieser wirren und wilden Zeiten: Tage eines blutigen Volksaufstandes gegen die Verursacher und Nutznießer der Hungersnot, der mit der Besetzung der Stadt durch die Reichswehr endete. Ein halbes Jahr lang war Hamburg danach eine Militärdiktatur, bis der Senat wieder die Regierungsgeschäfte übernehmen durfte.Der Hamburger Autor Karsten Flohr, der in Sasel lebt, hat über diese dramatischen Ereignisse einen Roman geschrieben: „Die neun Tage des Ekels“.

Eintritt 8 Euro inkl. Sülze-Buffet