Mischpoke

 

Heimat – was ist das? Diese Frage erkundet die Hamburger Band Mischpoke auf ihrem fünften Album „Heymland‟ mit traditionellen, neu arrangierten und selbst komponierten Liedern. Und wer das zutiefst leidenschaftliche Spiel dieser außergewöhnlichen Formation hört, der spürt überdeutlich: Mischpoke hat ihrZu hause in der Musik gefunden. Im Miteinander der Kulturen und Genres zwischen Klezmer, Jazz, Tango, Weltmusik und Klassik. Heimat, das ist eine wild tanzende Geige, ein lässig groovendes Piano, eine sanft suchende Klarinette. Und Heimat ist bei Mischpoke vor allem die spannungsgeladene Performance fünf starker Künstlerpersönlichkeiten. Sängerin und Klarinettistin Magdalena Abrams, Kontrabassistin Maria Rothfuchs, Gitarrist Frank Naruga, Violinistin Cornelia Gottesleben und Jazzpianist Christoph Spangenberg bereichern sich aufs Schönste gegenseitig, bis dieser ganz spezielle Mischpoke-Sound entsteht: Eine kollektive Energie, die Herz und Hüfte in Schwingung versetzt. Wie sie einander zuhören, sich intuitiv ergänzen oder bewusst Brüche herstellen – all das ist ein äußerst anregendes Erlebnis. Konzerte von Mischpoke wirken wie eine große musikalische Aufforderung, unser aller Zusammenleben voller Freude und zugleich respektvoll zu gestalten. Gefeiert wird allerdings nicht der pure Wohlklang, sondern die pralle Existenz von der Schönheit bis zum Scheitern. Überraschend, sehnsuchtsvoll und bewegend. Ob kleine Bühnen oder großer Konzertsaal, ob Hamburger Weinbistro oder Leipziger Gewandhaus: Mit ihrem
passionierten und hoch virtuosen Spiel packt die Band ihr Publikum emotional jedes Mal aufs Neue – von zarter Melancholie bis hin zu absoluter Hochstimmung.

Alle Veranstaltungen finden aktuell auf 2G-plus Basis statt. Zur Sicherheit ist die Zahl der Besucher weiterhin begrenzt auf ca. dreißig. Durch die eingeschränkte Zuschauerzahl müssen wir vorübergehend leider einen „Corona-Aufschlag“ in Höhe von 5 Euro (insgesamt 20 Euro) erheben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diesen Schritt. Anmeldung ist erforderlich, am besten per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com.

Torsten Zwingenberger 4tet

© Christa Zwingenberger

 

Patrick Braun (sax), Kenneth Berkel (p), Carmelo Leotta (b), Torsten Zwingenberger (dr/perc)

 

Hinter diesem Bandnamen verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier exquisite Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues- und Boogie-Woogie-Begleiter. Die Prämisse „It must schwing“ des vor den Nazis nach New York geflohenen deutschen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels Blue Note, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianisches und funkiger Souljazz in einer Mischung aus American Songbook Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker.
Patrick Braun studierte Saxophon in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist seitdem in vielen verschiedenen Formationen tätig. Neben seiner vielfältigen Studio- und Theatertätigkeit zählen zu den Bands, in denen Patrick Braun spielt, u. a. die „Toughest Tenors“, die „Jive Sharks“, das „Berlin Jazz Orchestra“, „Potsa Lotsa“, die „Berlin Hot Jazz Band“ , „Kind of Dukish“ oder auch „Blue Ribbon“. Ausserdem arbeitete Patrick Braun auch mit Künstlern wie den New York Voices, Ruth Hohmann, Ack van Rooyen, Dieter Hallervorden, Manfred Krug, Niels von der Leyen, Patti Austin, Paul Kuhn, Hugo Strasser, Jiggs Whigham, Bill Ramsey, Gitte Henning, Joja Wendt, u.a. zusammen.
Pianist Kenneth Berkel (geb. 1996) begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach einer zunächst klassischen Ausbildung begeisterte er sich bereits mit 10 Jahren für den Jazz und lernte die Grundlagen der Improvisation kennen. Seit Oktober 2015 studiert Kenneth Berkel am renommierten Berliner Jazz-Institut bei Professor Wolfgang Köhler und Tino Derado. Kenneth Berkel spielt in zahlreichen Bands, wie dem „Kick’n Quartet“und den „Savoy Satellites“. Mehrmals trat er auch mit der Big Band der Deutschen Oper (Lei-tung: Manfred Honetschläger) auf. Außerdem spielte er in den Landesjugendjazzorchestern der Länder Brandenburg (Leitung: Jiggs Whigham), Hamburg (Leitung: Lars Seniuk) und Berlin und nahm an Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ teil. Konzertreisen führten ihn bereits quer durch Deutschland sowie nach Italien, in die Schweiz und die Niederlande.
Bassist Carmelo Leotta ist seit 1999 professioneller Musiker. Er debütierte mit dem elektronischen Bass in einigen Bluesbands, mit welchen er auf den ersten Bluesfestivals in Italien spielte. Zeitgleich widmet er sich immer mehr dem Kontrabass, durch dessen Spiel er sein Verständnis der Sprache des Jazz immer weiter vertieft. Von 2005 spielte er mit Bobby Durham’s Trio mit Massimo Faraó am Klavier bis zum Tod Durhams im Jahre 2008. Auch danach ist Carmelo Leotta weiter in der italienischen Jazz-Szene aktiv und geht mit wichtigen amerikanischen Musikern, wie Archie Shepp, Benny Golson, Jimmy Cobb, Mickey Roker, Michele Hendricks und anderen auf Tour. Parallel dazu komponiert und arrangiert er und produziert Alben mit kleineren Bands genauso wie mit Sextetten oder Big Bands. Als Arrangeur kollaboriert er von 2006 bis 2008 mit einigen Theatern Norditaliens, mit verschiedenen Big Bands, und mit der „Unity Music LLC“ (California, USA). Auch musikalisch intensiviert er sein Schaffen: als Assistent vieler Musiker, wie Buster Williams. Dazu lehrt er sowohl als Privatlehrer als auch an verschiedenen Musikschulen. Seit 2014 lebt Carmelo Leotta in Berlin, wo er von Anfang an in zahlreiche Musikprojekte involviert ist.
Der in Berlin lebende Schlagzeuger Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Darüber hinaus hat er mit „Drumming 5.1“ eine aufsehenerregende Schlagzeugtechnik entwickelt, für die er das klassische Drumset um vielfältige Perkussionsinstrumente erweitert und mit innovativen Schlagtechniken bespielt. Wie variabel die Klangkörper für unterschiedliche musikalische Atmosphä-ren eingesetzt werden können, zeigt Torsten Zwingenberger am liebsten live und in direkten Kontakt zum Publikum.

Alle Veranstaltungen finden aktuell auf 2G-plus Basis statt. Zur Sicherheit ist die Zahl der Besucher weiterhin begrenzt auf ca. dreißig. Durch die eingeschränkte Zuschauerzahl müssen wir vorübergehend leider einen „Corona-Aufschlag“ in Höhe von 5 Euro (insgesamt 20 Euro) erheben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diesen Schritt. Anmeldung ist erforderlich, am besten per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com.